Laufende Katalogisierungsprojekte / Projets de catalogage en cours

1. Beromünster, Stift St. Michael

Mittelalterliche Handschriften des Stifts Beromünster

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2. St. Gallen, Stiftsbibliothek

Mittelalterliche Handschriften Band 4 / Manuscrits médiévaux tome 4
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3. Luzern, Zentral- und Universitätsbibliothek // Staatsarchiv

Mittelalterliche Handschriften des Franziskanerklosters St. Maria in der Au / Manuscrits médiévaux du couvent franciscain de Ste Marie in der Au
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Weitere Projekte und Initiativen / Autres projets et initiatives

1. Codices electronici Confoederationis Helveticae (CeCH)

Nach dem Pilotprojekt "Codices Electronici Sangallenses (CESG)" wurde 2006 ein Kuratorium gegründet, um die mittelalterlichen Handschriften in der Schweiz in einer virtuellen Bibliothek zu erschliessen: "Codices electronici Confoederationis Helveticae (CeCH)". Mehrere hundert Handschriften aus zur Zeit 14 Bibliotheken sind auf der Web-Seite www.e-codices.ch aufgeschaltet. Die virtuelle Bibliothek wird laufend ausgebaut.

Après le succès du projet pilote "Codices Electronici Sangallenses (CESG)", un nouveau curatorium a été fondé en 2006, dans le but de constituer une bibliothèque virtuelle de manuscrits médiévaux conservés en Suisse: "Codices electronici Confoederationis Helveticae (CeCH)". Pour l'instant, plusieurs centaines de manuscrits de 14 bibliothèques sont accessibles sur le site www.e-codices.ch. La bibliothèque virtuelle est en cours de consitution.

2. Datenbank Urs Graf / Base de donnée Urs Graf

Base de donnée de la maison Urs Graf, avec mise en ligne intégrale des six catalogues de manuscrits en écriture latine publiés jusqu'en 2005. Possiblilté de recherches sur 8 champs et d'accéder aux notices intégrales.
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3. Liste der illuminierten und illustrierten Handschriften

Während in anderen Ländern wie beispielsweise Österreich gross angelegte Katalogisierungsprojekte zu illuminierten Handschriften laufen, ist ein entsprechender Katalog für die Schweiz noch ein Desiderat. Um trotzdem einen bestandsübergreifenden Zugang zur mittelalterlichen Buchmalerei in Schweizer Bibliotheken und Archiven zu ermöglichen, wurde vom Kuratorium das Projekt «Liste der illuminierten und illustrierten Handschriften der Schweiz» ins Leben gerufen. Ziel ist nicht die Erarbeitung von Handschriftenbeschreibungen, sondern vielmehr die Zusammenstellung von Handschriften mit mittelalterlicher und teilweise auch frühneuzeitlicher Buchmalerei. Die Erfassung erfolgt in Form einer Liste. Sie ist entsprechend kurz und beruht in der Regel auf älteren Katalogbeschreibungen, die zusammengetragen, aber meistens nicht autoptisch geprüft wurden.

Die «Liste der illuminierten und illustrierten Handschriften der Schweiz» erfasst gleichermassen Initialen wie auch Miniaturen, Bordüren und Zierseiten. Figürliche Elemente sind unter ikonographischen Stichwörtern indexiert. Informationen zu Handschriften, die über Signatur, Zeit und Illumination/Illustration bzw. Initialen und Ornamentik hinausgehen, sind über weiterführende Links zu Hauptbeschreibung und allfälligem Digitalisat verfügbar. Das Verzeichnis liefert damit explizit KEINE Handschriftenbeschreibungen, sondern versteht sich als Findmittel zu Elementen der Buchmalerei und Ikonographie. Die Felder sind im Umfang beschränkt. Berücksichtigt werden nur Handschriften mit Buchschmuck, wobei einfache Rubrizierungen mit Lombarden, auch wenn sie mit Fleuronné ausgestattet sind, nicht berücksichtigt werden.

Die sich noch im Aufbau befindliche «Liste der illuminierten und illustrierten Handschriften» wird online über die Homepage des Kuratoriums bereitgestellt.

4. Bibles atlantiques

Projet de recherche sur les bibles atlantiques les plus anciennes, à partir des deux exemplaires conservés en Suisse :

  • la Bible de Genève (Genève, Bibliothèque de Genève, lat.1)
  • la Bible de Sion (Sion, Archives de la cathédrale, 15)
5. HAN

Der Verbund HAN erschliesst unzählige Nachlässe und Archivbestände sowie mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften, Briefe, Manuskripte, Musikhandschriften, Fotografien und weitere Objekte und macht sie somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Beteiligt sind dreizehn Schweizer Bibliotheken und Archive.
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6. e-codices

Im Projekt e-codices werden seit 2005 Handschriften aus allen Landesteilen der Schweiz digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Als „Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz“ bietet e-codices freien Zugang zu mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften aus öffentlichen und kirchlichen, aber auch aus zahlreichen Privatsammlungen.
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